Die Oberpfalzmeister im Crosslauf sind Eva Haberl (LG Telis Finanz Regensburg) und Felix Mayerhöfer von der DJK Daßwang. 

 PARSBERG.Zum ersten Mal durfte der TV Parsberg die Oberpfalzmeisterschaften im Crosslauf ausrichten, die ihm vom Bayerischen Leichtathletik Verband, Bezirk Oberpfalz, übertragen wurden.

Unter der Leitung von Birgit Schmid, Franz Spangler und Josef Hierl hatte sich ein 25-köpfiges Team zusammengefunden, das eine tolle Laufveranstaltung organisiert hatte. Sichtlich zufrieden zeigte sich auch Josef Spachtholz, der Laufwart im BLV-Oberpfalz. Die Veranstalter und Organisatoren konnten als Schirmherrn Bürgermeister Josef Bauer gewinnen. Dieser, selbst engagierter Sportler, aber in anderen Disziplinen, meinte mit einem Schmunzeln: „Das Wetter ist heute nicht so ideal, aber das sind eben die Anforderungen für einen Crosslauf“. Bauer, wie auch Spachtholz, der übrigens selbst am Start war, bedankten sich jeweils bei den Organisatoren und allen Helfern.

In zwei Kategorien gelaufen
In zwei Kategorien wurde gelaufen. Einmal die Startpassbesitzer, die sich an den Bezirksmeisterschaften beteiligen konnten und dann freie Wettbewerber auf allen Strecken. Im Angebot, je nach Alter und Geschlecht, gab es für Kinder von U8 bis U12 die 1000 Meter. Die Jugend von U14 bis U16 lief 2000 Meter, von U18 bis U20 waren es 3400 Meter. Männer und Frauen von M30/W30 bis M55/W60 liefen 7200 Meter und von M60/W65 bis M90/W90 die 5000 Meter-Distanz. Einmal mehr ließ es Felix Mayerhöfer krachen. Die kurzen Strecken sind nicht so sein Ding. Was tat er also? Er startete zum Aufwärmen schon mal auf der 3400er-Strecke.

Und da passierte es. Noch im Interview freute sich Mayerhöfer, dass er „vor der Haustür“, er wohnt 200 Meter vom Start entfernt, laufen durfte. Da sollte man sich die Strecke doch vorher ansehen und das richtige Schuhwerk anziehen, denn auf einem matschigen Stück bergauf stürzte er. Trotzdem wurde er noch Dritter hinter Christoph Sturm vom SWC Regensburg und Thomas Kerner vom TV Burglengenfeld. Was dann auf der Langstrecke geschah, ließ alle staunen. In 25:47 Minuten kam, mit dem richtigen Schuhwerk, Mayerhöfer ins Ziel und ließ diesmal Kerner, der ebenfalls auf beiden Strecken unterwegs war, sowie Martin Dehling von der Skivereinigung Amberg, die beide zeitgleich einliefen, um beachtliche 24 Sekunden hinter sich.

Quelle und ganzer Bericht auf Mittelbayrische.de