Der Titelverteidiger holt auf den letzten drei Kilometern Platz eins.

REGENSBURG.Manchmal ist Marathon auch nur eine Frage der Geduld. Lange, sehr lange, sah alles danach aus, als würde Felix Mayerhöfer seinen Titel beim Marathon in Regensburg nicht verteidigen können. Ziemlich genau 38 der 42,195 Kilometer. Dann – „auf Höhe vom Garbo-Kino“ – zog der 36-Jährige von der DJK Daßwang doch am für Graz gemeldeten Mahdi Sareban vorbei. Mayerhöfers Taktik hatte sich als genau richtig erwiesen. „Ich bin mein Tempo gelaufen und habe gedacht, vielleicht bricht er ja ein.“

Genauso kam es: Im Ziel lag Felix Mayerhöfer nach 2:38:09 Minuten am Ende 2:31 Minuten vor seinem ärgsten Rivalen und riss die Hände nach oben. „Diesmal ist es noch besser als vergangenes Jahr“, sagte Mayerhöfer und hatte die perfekte Widmung von Platz eins an einem Muttertag. „Meine Mama ist dabei. Ich kann das gleich als Muttertagsgeschenk verwenden.“

Das „heimliche Highlight“
Vielleicht liegt es daran, dass Mayerhöfer Hitze liebt. „Für mich hätte es sogar noch einen Tick wärmer sein können“, sagt Mayerhöfer und wird damit beim Gros des Feldes, das mit den Temperaturen zu kämpfen hatte, wenig Zustimmung finden. „Das heimliche Highlight aber ist für mich immer Regensburg“, sagt Vielläufer Mayerhöfer.

Quelle und Originalbericht unter: Mittelbayrische.de