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Die Volleyballerinnen aus Daßwang steigen in die Kreisliga auf. Das Team des Trainergespannes Markus Schön und Christian Mauderer gewinnt die Relegationsspiele gegen Wilting II und Weiding mit 3:2 und 3:0. In zwei packenden Duellen auf Augenhöhe hechteten und schmetterten sich die DJK-Damen zum Aufstieg. Das erste Spiel des Relegationsspieltages bestritten die potenziellen Aufsteiger der beiden Kreisklassen. Daßwang startete forsch, gab den ersten Satz trotz deutlicher Führung aber bedingt durch zu viele Eigenfehler noch an Wilting ab. Im zweiten Satz starteten die DJK-lerinnen verunsichert, doch kämpften sie sich nach einem 10:1 Rückstand nochmal zurück ins Spiel und drehten den Satz zu ihren Gunsten. Wilting – mit kleinem Kader aus der Nähe von Cham angereist – benötigte den dritten Satz, um wieder ins Spiel zu finden, kam im vierten Satz aber umso stärker zurück. Somit blieb den gescholtenen Nerven der rund 200 Zuschauern der Entscheidungssatz nicht erspart. Hier waren die Mannschaften lange gleichauf, ehe Außenangreiferin Lisa Gottschalk die Nerven behielt und mit einer Aufschlagsserie den 16:13 Sieg einbrachte. Das Spiel zwischen Wilting und Weiding entschieden die Kreisligisten 3:0 für sich. Das dritte Spiel wurde also tatsächlich zum Finalspiel um den Aufstieg. „Das erste Spiel lief nicht optimal. Zu viele unserer Angriffe und Aufschläge landeten im Aus. Es war klar, dass wir uns im zweiten Spiel noch steigern mussten, um auch das zu gewinnen.", erklärt Trainer Markus Schön in der Pause. Und damit lag er vollkommen richtig. Das junge, spielfreudige Team aus Weiding verlangte den Daßwangerinnen alles ab. Vor allem ihre Angriffe über die Mitte waren platziert und knallhart. Doch dem hatten die DJK-lerinnen einiges entgegenzusetzen. Die Angriffe über Außen, von Ulrike Ferstl schlugen ein ums andere Mal beim Gegner ein. Dank der variantenreichen Aufstellung sorgten die Steller Anja Moosburger und Nicole Gasteiger für gezielte „Überraschungen." Die Aufschläge des DJK-Teams kamen zugleich scharf und zielgerichtet – allen voran von Lisa Schierl und Ramona Veit. Zwar endete das Spiel nach Sätzen deutlich 3:0 für die DJK Daßwang, doch hatten es die einzelnen Entscheidungen in sich. Vor Spannung verstummten oft selbst die Trommeln und Glocken der engagiertesten Fans. Nicht selten schlossen die Zuschauer ihre Augen und drückten einfach nur ganz fest die Daumen. Mit Erfolg! Dank einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung erkämpften sich die Volleyballdamen der DJK zwei verdiente Siege und somit den Aufstieg in die Kreisklasse. Mit Laura Adlfinger und Lena Bradl konnten sogar in den Relegationsspielen Talente aus dem Jugendbereich eingesetzt werden. Die nahtlose Integration von Jugendspielerinnen in die Damenmannschaft ist Sinnbild für die hervorragende Zusammenarbeit innerhalb der Abteilung, von den Volleyball- Kids bis zu den Damen. Dabei sah die Situation der Volleyballerinnen vor einem Jahr nicht ganz so rosig aus. Das junge Team um Abteilungsleiterin Julia Burger war – wie so oft in der Vergangenheit– auf Trainersuche. Markus Schön übernahm zusammen mit Christian Mauderer das bis dato überwiegend unerfahrene und kaum eingespielte Team. Mit viel Geduld und Engagement setzten die selbst als Trainer noch unerfahrenen Männer eine neue Aufstellung um und formten ein schlagfertiges Team. In Laufe der Saison steigerten sich die Volleyballdamen der DJK Daßwang von Spieltag zu Spieltag und behaupteten schließlich durch einen Sieg gegen den Tabellenführer aus Regenstauf den zweiten Tabellenplatz. „Wir haben einen großen Kader, mussten keine schwerwiegenden Ausfälle verkraften und am wichtigsten: Die Stimmung im Team war vom ersten bis zum letzten Satz der Saison super.", beschreibt Schön den Saisonverlauf. Es sei nicht immer leicht gewesen, mit bis zu zwölf Damen und Jugendlichen eine faire und erfolgreiche Aufstellung festzulegen – doch am Ende stimmte einfach alles: Der Mannschaftszusammenhalt und die Ergebnisse! So entwickelte sich aus dem schwammig formulierten Saisonziel „vorne mitspielen" der Anspruch Platz 2, den Relegationsplatz, zu erreichen. „Und wenn wir schon eine Relegation spielen, dann wollen wir die natürlich auch gewinnen und aufsteigen.", sagte Mannschaftskapitän Nicole Gasteiger.